Usability-Evaluation

Handhabbare Tools für Software-Entwickler und Usability-Professionals zur Einbeziehung von Usability-Kriterien in die Software-Entwicklung.

  • Ziel:

    Faktoren, wie die Benutzbarkeit oder die Effektivität, von Usability-Methoden unterstützt die Akzeptanz und Anwendung solcher Entwicklungswerkzeuge in der Praxis. Ziel der Forschung des Kompetenzzentrums Usability für den Mittelstand ist es, sowohl für Software-Entwickler als auch für Usability-Professionals anwendbare Methoden zu entwickeln. Unter anderem sollen dabei folgende Aspekte Berücksichtigung finden.



    • Durch die Bündelung und praktische Aufarbeitung bisher nur dezentral vorhandener Richtlinien und Guidelines sollen vorhandene Gestaltungshilfen für Praktiker zugänglich gemacht werden.
    • Durch die Anpassung verschiedener methodischer Vorgehensweisen an ausgewählten Software-Bereichen sollen Methoden effizienter und effektiver werden.
    • Je nach Anwender (Software-Entwickler oder Usability-Professional) der Entwicklungsmethode sollen fehlende Usability- oder Anwendungskontext-Kenntnisse kompensiert werden, indem Wissen in der Methode verankert wird.

    Die Entwicklungswerkzeuge werden ebenfalls anhand eines nutzerzentrierten Vorgehens entworfen, so dass sich die fertigen Methoden durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit auszeichnen und den Anforderungen bei einer praktischen Anwendung gerecht werden.


Möchten Sie die Entwicklungswerkzeuge auch in Ihrem Unternehmen nutzen, dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung oder bewerben Sie sich als Pilotpartner.

  • Hintergrund:

    Die Umsetzung eines Usability-Engineering-Prozesses setzt die Zusammenführung von verschiedenem Domänenwissen voraus. So wird zur Anwendung von Usability-Maßnahmen neben entsprechendem Usability-Wissen auch Wissen über den Anwendungskontextes des jeweiligen Software-Bereiches benötigt. Nur so können die allgemeinen Usability-Richtlinien im spezifischen Fall richtig interpretiert und angewandt werden. Dies ist in der Praxis oft schwierig, da Software-Entwickler in der Regel über kein Usability-Fachwissen verfügen, was die Anwendung vorhandener Methoden behindert. Zudem ist das verfügbare Usability-Wissen, wie Richtlinien und Checklisten, nur dezentral vorhanden. Auch bei Usability-Professionals, die beispielsweise externe Dienstleister sind, führt ein mangelndes Vorhandensein von Kenntnissen über die spezifischen Anwendungsdomänen von Software zu ähnlichen Problemen. So muss das Anwendungswissen, was zur Bewertung von Usability von spezifischer Software benötigt wird, erst aufgebaut werden. Dies macht entsprechende Leistungen aufwendig und teuer. Lösungen bieten Methoden, die beide Wissensbereiche beinhalten und für den Software-Entwickler Usability-Wissen in für ihn verständlicher Sprache zur Verfügung stellen und für Usability-Professionals Anwendungswissen und anwendungsspezifische Richtlinien beinhalten.

    Besonderheiten bei KMU

    Besonders kleine und mittelständische Unternehmen haben durch ihre begrenzten finanziellen und personellen Ressourcen für Entwicklungsprojekte nur eingeschränkt die Möglichkeit Usability-Maßnahmen im Entwicklungsprozess zu verankern oder von Dienstleistern einzukaufen. Entsprechend ist die Effektivität und Effizienz von Methoden sowie deren Aufwand-Nutzen-Verhältnis im Bereich der KMU besonders gefragt und notwendige Voraussetzung, damit Usability-Methoden eine breite Anwendung finden.

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